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Harald Goergens Westerstede

Die Geschichte der Photographie:

vielfältig und spannend!

Inzwischen ist es über 175 Jahre her, daß Arago in Paris die Erfindung der Photographie durch Daguerre öffentlich be- kanntgab und die erste in Serie gebaute Kamera von A. Giroux dazu verkauft wurde. Erst kurz zuvor war die Eisenbahnstrecke von Nürnberg nach Fürth eingeweiht worden, der Wochenlohn eines Zigarrenarbeiters betrug 2 Thaler, ein Photo nach Daguerre's Verfahren kostete 3 Thaler...

 

Der Krimkrieg von 1853 war der erste Krieg, von dem Photos gemacht werden konnten, Roger Fenton war mit einem speziellen Pferdewagen dabei, auch wenn mit dem gerade

1851 erfundenen "nassen Verfahren" nur Stilleben nach der Schlacht möglich waren.

 

Kurz nach der Gründung des deutschen Kaiserreichs nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 wurde die Trockenplatte erfunden, die 1879 etwa zeitgleich mit der elektrischen Glühbirne auf den Markt kam. Telefon und Phonograph waren kurz zuvor erfunden worden.

 

Während Daimler und Benz ihre ersten Autos bauten, kamen aus Amerika die ersten Papierrollfilme und markierten den Beginn der Amateurphotographie für jedermann - zumindest für jeden, der es sich leisten konnte, was bei 30 Pfennig Stundenlohn für einen Handwerker noch nicht sehr viele waren.

 

1893, ein Jahr vor dem japanisch-chinesischen Krieg und gleichzeitig mit der Erfindung des Dieselmotors entstanden die ersten Unterwasseraufnahmen.

 

Im ersten Weltkrieg konnten bereits die Soldaten auf beiden Seiten der Front mit kleinen Faltkameras selbst Bilder machen - und waren bemüht, die Schrecken des Krieges nicht zu zeigen, um die Familien daheim nicht noch mehr zu beunruhigen.

In den Jahren zwischen den Weltkriegen wur- den von Kodak und Agfa die ersten Farbfilme hergestellt und mit der Leica begann 1925 die Kleinbildphotographie - kurz zuvor hatte der Rundfunk den Betrieb aufgenommen und die Weltwirtschaftskrise hatte Inflation und Ren- tenmark gebracht. Auch große Unternehmen der Photoindustrie mußten sich zusammen-

schließen, um marktfähig zu bleiben, so entstand die "Zeiss-Ikon AG" und in England die "APeM".

 

Zu Beginn der 30er Jahre florierte die Amateurphotographie, Platten-, Rollfilm- und Klein- bildphotographie standen in lebhaftem Wettbewerb. All das endete aber sehr bald im Kriegs-irrsinn des ns-Verbrecherregimes mit den allgemeinen Materialknappheiten.

 

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs mußte sich auch die Photoindustrie neu aufstellen, Plattenkameras spielten keine Rolle mehr, viele kleine Betriebe entstanden in der Nachkriegs- zeit mit teilweise zukunftsweisenden Ideen. Nur sehr wenige davon konnten sich neben den großen Betrieben behaupten. Mit dem Wirtschaftsaufschwung der 50er und 60er Jahre ver- breitete sich auch die Photographie und immer mehr und immer bessere Kameras wurden verkauft - Spitzenqualität für die engagierten Hobbyisten, automatische Kameras für die "Knipser". Spiegelreflex- und Systemkameras erreichten den Höhepunkt ihrer Verbreitung und die japanische Kameraindustrie stieg auf und erreichte Absatzzahlen, die niemand für möglich gehalten hätte.

Damit setzte bereits ein deutlicher Wandel ein, denn die inzwischen marktführenden japani- schen Unternehmen setzten mit elektronischen Steuerungen und Automatikfunktionen Maßstä- be, die nicht mehr einzuholen waren. Parallel dazu hatte insbesondere Kodak aus den USA mit der "Instamatic"-Filmkassette wesentliche Markt- anteile im Bereich der Gelegenheitsphotographie für sich gewonnen.

So begann sich schon Ende der 60er Jahre der Niedergang der deutschen Kameraindustrie ab- zuzeichen. In den 70er Jahren begann die Entwicklung digitaler Kameras, anfangs noch als "Still Video" bezeichnet. Zum Ende des 20. Jahrhunderts drängte diese Technik mit großem Erfolg auf den Markt, zunächst vom Photohandel begrüßt, denn der Markt für analoge Kameras war weitgehend gesättigt.

 

Inzwischen hat die digitale Photographie den weitaus größten Anteil in der Amateur- und professionellen Photographie und die Einschränkungen, gerade auch in Bezug auf die Spei- cherung der Bilddateien, werden vielfach hingenommen. Daneben besteht weiterhin das Segment der analogen Photographie mit ihrem universellen Spektrum an Aufnahmemöglich- keiten, einem großen Sortiment ausgereifter Kamera- und Filmtechnologie und der gewohnt sicheren "Speicherung" der Bilder mit traditionellem Negativ und Positiv.

 

Einige Aspekte dieser abwechslungsreichen Geschichte sind auch auf diesen Seiten präsentiert und werden in loser Folge stets ergänzt:

Die Erfindung der

Photographie:

Daguerre

Talbot

Nièpce

Bayard

 

 

Photogeschichte

aus der Region:

 

Vredeborch

Aspekte der

Photogeschichte:

 

Portraitphotos

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